Bundeswehr raus aus den Schulen! -Stellungnahme zum RedHandDay 2021-

2021, wir befinden uns noch immer in Mitten einer Pandemie, die nicht zuletzt auch ein großes Ausmaß auf die Biografien und Lebensverläufe von jungen Menschen hat. Obwohl 2020 rund 50.000 Ausbildungsplätze unbesetzt blieben, hat die Krise erheblichen Einfluss auf die Perspektive von Jugendlichen. 2021 wird davon ausgegangen, dass die Zahl der zu Verfügung stehenden Ausbildungsplätze weiter zurückgehen wird. Außerdem gibt es bereits viele Auszubildende die aufgrund des Lockdowns ihre Arbeitsplätze verloren haben oder keine Perspektive in dem Beruf den sie momentan erlernen sehen.

In dieser Situation bekräftigen wir Falken NRW unsere Forderung:

    

Bundeswehr raus aus den Schulen!

 

Nicht nur in der Krise hat dieses Thema Relevanz, doch wie bei so vielen wird die Problematik während Corona wieder einmal deutlich. Während weite Teile der Ausbildungsbetriebe aufgrund der wirtschaftlichen Situation Ausbildungsplätze kürzen oder sogar abschaffen müssen, macht die Bundeswehr mit ihrer Werbund munter weiter und verkauft sich so als krisenfeste Arbeitgeberin. In Schulen, in der Öffentlichkeit und auf (digitalen) Berufsmessen werben sie für Ausbildung und Bundesfreiwilligendienst bei der Bundeswehr. Wir sagen: Kein Werben fürs Sterben!

 

"Dein Jahr für Deutschland." - Wir sagen KEIN JAHR FÜR DEUTSCHLAND

Wir stellen uns eindeutig gegen die Kampagne der Bundewehr. Anstatt eines Jahres in der Kriegsmaschinerie Deutschlands sollten junge Menschen die Möglichkeit haben sich vor allem in politischen und gesellschaftlichen Kontexten weiterzuentwickeln und zu lernen. Wir fordern daher die Aufstockung von Mitteln für FSJ in der Jugendarbeit, sowie soziale Perspektiven für Schüler*Innen nach ihrem Abschluss.

 

Freundschaft statt Vaterland!

 

SJD - Die Falken, Landesverband NRW

 

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